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Freitag, 31. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 7
Was für eine Erleichterung nach zwei Tagen die Fahrräder über die Berge TRAGEN: Heute konnte endlich mal wieder durchgehend gefahren werden. 1600 Hm non-stopp auf den Col de la Bonette - mit 2802 m der höchste befahrbare Straßenpass Europas. Da in der Vergangenheit Etappe der Tour de France von vielen Rennradfahrer bevölkert. Lutz gewinnt alle Bergprüfungen und ist in bestechender Form - sofort kommt die Diskussion über das häßliche D-Wort auf.
Abfahrt dann auf einer verfallenen Straße rund um den Bonette. Phänomenale Tarte Tartin im bezaubernden Saint-Dalmas le-Selvage. Dann im D-Zug Tempo nach Isola (im scharfen Gegenwind wird Michas Versuch, sich bei der Führungsarbeit abzuwechseln, zu einem Ausreißversuch, der noch mal ordentlich Milchsäure zumindest in meine Beine treibt...).
Unser "Hotel de Isola" hat seine besseren Tage auch schon vor vielen Jahren gehabt. Nett hingegen das Restaurant Le Collet auf einem kleinen Platz in den Nebenstraßen von Isola (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Beton-Skiort Isola2000).
Jetzt freuen wir uns noch auf das Dorffest mit Musik und Tanz direkt vor unserem Hotel...
Donnerstag, 30. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 6
P.S. Und täglich grüßt das Murmeltier - bisher auf jeder Etappe. Selten zu sehen, fast unmöglich zu fotografieren, aber deutlich zu hören.
Mittwoch, 29. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 5
Von Sestriere (I) nach Abries (F) - wir kommen langsam durcheinander, wann wir in F oder I sind und sprechen einen entsprechenden Kauderwelsch. ;-)
Lockeres Einradeln durch das zauberhafte Tal von Argentiera, das offensichtlich zu den beliebteren Naherholungsgebieten der Turiner zählt.
Am Ende des Tals haben wir Schwierigkeiten, den richtigen Pfad nach F zu finden. Eine Truppe ital. Pfadfinder (nannten sich selbst Boy Scouts, obwohl die Hälfte aus Mädchen bestand), deren cooles Lager mit in den Bäume errichteten Zeltkonstruktionen wir schon auf dem Weg bewundert hatten, konnte uns dann auf den richtigen Weg lotsen.
Über gut 650 Hm hieß es dann, die Bikes über den schmalen und häufig sehr steilen Wanderpfad Nr. 611 gen Colle Mayt zu schieben und auf den letzten 300 Hm vielfach auch zu tragen. Gut 1:45 haben wir bis zum Pass benötigt - da fragt man sich schon mal: warum tust du dir das an?...
Aber dann oben auf dem Colle Mayt totale Befriedigung. Der Blick zurück auf die ital. Seite, der Blick nach vorn nach Frankreich. Wir genießen den Moment in einer windgeschützten Senke.
Der Weg nach unten verliert sich trotz GPS-Daten irgendwann auf weiten Bergwiesen. Der eigentliche Wanderweg ist nicht mehr zu erkennen. Wir improvisieren, schlagen uns querfeldein zu einer Hütte durch und finden von dort auch zurück auf die Straße, die uns in unseren Zielort Abries führt.
Abries entpuppt sich zu unserer Überraschung als sehr charmanter frz. Ort. Unser Hotel Chalet de Lanza kann man getrost als Geheimtipp bezeichnen: topp Zimmer, netter Service, gutes Essen.
Zusammenfassung Tag 4
Wieder super Wetter, Königsetappe mit 2500 Hm auf 54 km Gesamtlänge (höchste Höhenmeterleistung dieser und unserer bisherigen Touren), grandiose Aussichten von der Assietta Kammstraße und ein Hotel ganz für uns alleine. Keine Stürze. Bergfest.
Kritischter Moment des Tages: unsere Ankunft auf der Alpe de Arguel (1961 m). Nach ca. 1450 Hm Auffahrt kamen wir recht ausgehungert und in Erwartung einer prima Berghütte und entsprechender Verpflegungsmöglichkeiten an. Statt regem Treiben ein ärmlicher Berghof mit Käserei. Der Bauer verteilte gerade vor dem Haus die Gülle. Zu Essen gab es dann vom hausgemachten Bergkäse und aus den total vertrockneten privaten Weißbrotvorräten (Kaliber Entenfutter). Erwähnen soll ich noch das Pferd und die div., aus meiner Sicht verlaust wirkenden Hunde und natürlich die kleine Katze.
P.S. Sorry für den verspäteten Eintrag, aber Sestriere war ein einziges Handy-Funkloch.
Dienstag, 28. Juli 2009
Montag, 27. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 3
Weiter auf alten sog. Dynamite Trails Richtung der Ruine des alten Hochfurt Turra (1130 hm höher auf 2529 m) und über den Pas de la Beccia (2717 m).
Erst ist es brutal heiß - der Wirt einer Hütte auf halben Wege berichtet von 10 cm Neuschnee eine Woche zuvor. Dann ziehen von der ital. Seite auf einmal dicke Wolken über den Bergrücken auf. Kurze mobile Internetrecherche: Es soll zwar kalt und bewölkt werden, aber trocken bleiben. Wir fahren also weiter.
Das Fort Turra lassen wir links liegen - es ist sowieso komplett in den Wolken verschwunden. Der Aussteig zum Beccia-Pass gestaltet sich dann schwieriger als erwartet. Die meiste Zeit müssen wir die Bikes schieben oder, weil es entweder zu steil ist oder der schmale Pfad am Hang nur Platz für entweder Mensch oder Bike bietet, das gute Stück tragen. Oben auf dem Pass dafür eine grandiose Aussicht: nicht auf den Mont Cenis Stausee, sondern auf die geschlossene Wolkendecke.
Der Abstieg ist fast noch schwerer als der Aufstieg. Der Pfad ist schmal und rutschig, an manchen Stellen ist der Hang komplett weggerutscht. Dazu in den Wolken Sichtweiten tlw. von nur 10m. Ohne GPS hätten wir teilweise gar nicht mehr gewusst, wo es langgeht.
Als wir endlich am Rifugio Mont Cenis ankommen, ist es schon fast 18.00 Uhr. Wir essen und trinken noch schnell etwas und brausen dann unter Auslassung div. Arabesken ca. 1600 hm hinab nach Susa, wo wir kurz vor 20.00 Uhr im Hotel Susa & Stacione ankommen.
Sonntag, 26. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 2
(Wie man die heutige Etappe allerdings noch an die gestrige dran hängen kann - wie Serac Joe alias Achim Zahn "bärenstarken Bikern" empfiehlt - erschliesst sich uns nicht ganz.)
Samstag, 25. Juli 2009
Zusammenfassung Tag 1
Danach geht's auf alten Militärstraßen durch das Tal der Chavannes, 1100 Hm hoch zum Col de Chavannes. Dort spektakulärer Blick auf de Mont Blanc.
Im steifen Wind frische Klamotten anziehen, Sattel runter, Luft ablassen. Und dann einen super steilen, kehrenreichen Trail auf schwarzem Schieferschotter runter zum Rif. Elisabetta Soldini. Die Abfahrt hat allerdings nicht allen gleich viel Spaß gemacht. :-))
Im Rifugio verdrücken wir drei riesige Portionen Polenta und dezimieren die Cola-Vorräte.
Die nächsten 400-500 Hm zum Col de la Seigne schieben wir meist. War aber auch so angekündigt.
Am Col dann übergang nach Frankreich - nicht das das vor Ort noch irgendwie sichtbar wäre. Von dort auf einem langen Single-Trail (der diesmal allen Spaß macht - anheblich einer der schönsten der Westalpen) und später Straße nach Bourg-St. Maurice und Seez. Lustig: Motorräder auf der Serpentinenstraße verblasen.
Ankunft in Seez um 18:45. Wir chillen bei einem eiskalten 1664 im Garten von Madame vom Hotel Malgovert. Die leider unsere Radklamotten nicht in ihrer vollständig ausgebauten Waschküche waschen will, uns aber freundlich zur Handwäsche ermuntert.
Uebernachtung im Chalet Alpina
Freitag, 24. Juli 2009
Angekommen in La Thuile: Resumé
Den Abend beenden wir in einem netten Steakhaus in walking distance vom Hotel.
Interview mit Jerome (Der Teamfahrer)
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Jerome der Team-Fahrer von Riviera Premium Tour, der uns in 4,5 Stunden von Nizza nach La Thuile im Aostatal faehrt. And Jerome speaks perfect English.Angekommen in Nizza: Montage der Räder
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Vom Flughafen Nizza erstmal zum Hotel, Gepaeck deponieren: Bike-Transportboxen und saubere Klamotten fuer den Ankunftstag. Und schon mal etwas Mittelmeerluft schnuppern.
0. Etappe / 24.7.09
Anreise nach La Thuile, Aostatal (I)
Flug von Berlin nach Nizza, von da mit Shuttle-Bus nach La Thuile.
1. Etappe / 25.7.09
La Thuile (I) -> Bourg St. Maurice / Seez (F)
1600 Hm bergauf und 47 km
2. Etappe / 26.7.09
Seez -> Bonneval-sur-Arc (F)
1880 Hm bergauf und 56 km
3. Etappe / 27.7.09
Bonneval-sur-Arc -> Susa (I)
700 Hm bergauf und 70 km
4. Etappe / 28.7.09
Susa -> Sestrieres (I)
2450 Hm bergauf (schluck) und 51 km
5. Etappe / 29.7.09
Sestrieres -> Abries (F)
1350 Hm bergauf und 32 km ("Überführungsetappe")
6. Etappe / 30.7.09
Abries -> Jausieres (F)
1600 Hm bergauf und 70 km
7. Etappe / 31.7.09
Jausieres -> Isola (F)
1600 Hm bergauf und 60 km
8. Etappe / 1.8.09
Isola -> Nizza
800 Hm bergauf und 99 km
Soweit der Plan, mal sehen was die Wirklichkeit bringt... ;-)









































